Luftfeuchtigkeit senken - So verringern Sie die effektiv die Luftfeuchtigkeit

Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in einem Raum oder der gesamten Wohnung kann Auswirkungen auf die Gesundheit haben oder zu Schimmelbildung führen. Aus diesem Grund ist es ratsam einen Blick auf darauf zu haben, wie feucht die Luft in Ihrer Wohnung wirklich ist. Wie Sie die Luftfeuchtigkeit messen und diese effektiv senken können, erklären wir Ihnen im folgenden. Falls Sie das gegenteilige Problem haben und die Luft in Ihrem Zuhause zu trocken ist, dann ist es ebenso möglich, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Beides ist ohne viel Aufwand möglich und auch die Kosten halten sich in Grenzen.

Wassertropfen auf einer Scheibe

Luftfeuchtigkeit messen

Digitales Hygrometer

Um herauszufinden, wie es um die Luft in Ihrer Wohnung bestellt ist, müssen Sie erst einmal die Luftfeuchtigkeit messen. Es ist sinnvoll, die Luftfeuchtigkeit über ein paar Tage zu beobachten, um kurzzeitige Schwankungen und somit falsche Schlüsse auszuschließen. Es ist nicht unüblich, dass die Luft hin und wieder sehr feuchter ist als im Durchschnitt. So kann es beispielsweise nach dem Duschen, oder wenn man Wäsche in der Wohnung trocknet, zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit kommen. Auch wenn die Wohnung eine längere Zeit nicht gelüftet wurde, zum Beispiel nach einem Urlaub, ist die Luft normalerweise etwas feuchter. Zum messen der Luftfeuchtigkeit benötigen Sie einen Feuchtigkeitsmesser, auch Hygrometer genannt.

Informationen zu Hygrometern

So senken Sie die Luftfeuchtigkeit

Um die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung zu senken empfehlen wir einen Entfeuchter einzusetzen. Dieser entzieht der Zimmerluft zuverlässig ihre Feuchtigkeit. Dabei gibt es verschiedene Verfahren. Zum einen gibt es Luftentfeuchter, die mit einem Granulat gefüllt sind und der Luft so die überflüssige Feuchtigkeit entziehen. Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls elektrische Entfeuchter. Diese liegen zwar im Anschaffungspreis etwas höher, müssen aber nicht in regelmäßigen Abständen nachgefüllt werden.

Generell sollten Sie versuchen Ihre Räume nie unter 18°C abkühlen zu lassen, dadurch steigt nur die relative Luftfeuchtigkeit. Außerdem kostet das Wiederaufheizen viel mehr Energie. Versuchen Sie alles zu vermeiden, was unnötig viel Feuchtigkeit in Ihre Wohnung bringt. Das betrifft vor allem nasse Kleidung, diese trocknen Sie am besten draußen, wenn Sie dazu die Möglichkeit haben. Ebenso sollten Sie darauf achten, nach dem Duschen das Badezimmer gut zu lüften und die Tür zu den übrigen Räumen geschlossen zu halten, bis die Feuchtigkeit entwichen ist.

Alles über Luftentfeuchter
Luftentfeuchter von Duracraft

Hausmittel zum Verringern der Luftfeuchtigkeit

Natürlich müssen Sie nicht unbedingt auf ein elektronisches Gerät zurückgreifen, um die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumlichkeiten zu senken. Manchmal helfen auch ganz einfache Tricks mit haushaltsüblichen Mitteln.

Zum einen sollte man die Wohnung einfach regelmäßig stoßlüften. Beim Lüften sollte man darauf achten, die Fenster nicht über lange Zeit anzukippen, sondern die Luft einmal auszutauschen, indem man die Fenster für 5 bis 10 Minuten komplett öffnet. Dies sollte man täglich bis zu vier Mal machen um ein gesundes Raumklima zu erhalten.

Ein weiterer Trick um die Luftfeuchtigkeit zu senken ist es einen Teller oder eine Schüssel voll Speisesalz aufzustellen. Dabei empfiehlt es sich das günstigste Speisesalz zu verwenden, ohne Fluorid oder Jod. Das Salz entzieht der Luft die Feuchtigkeit. Lassen Sie das Salz eine Weile lang stehen und prüfen Sie dann, wie feucht es ist. Sollte das Salz merklich feucht sein, dann wechseln Sie es aus und wiederholen Sie das ganze. Sobald sich das Salz nicht mehr feucht anfühlt, wurde der Luft ein Großteil der Feuchtigkeit entzogen.

Achten Sie beim befüllen der Schüssel oder des Tellers darauf, dass das Salz nicht höher als drei Centimeter im Gefäß steht, sonst kommt die Luft nicht mehr an die unteren Schichten und man verschwendet Salz.

Ursachen hoher Luftfeuchtigkeit

Gute Fenster und eine hervorragende Wärmedämmung haben große Vorteile wenn es um Heizkosten geht, führen aber auch dazu, dass sich die Raumluft kaum noch von alleine austauscht. Ebenso wird duch die Wärmedämmung verhindert, dass Feuchtigkeit durch die Wände nach außen hin diffundieren kann. Somit muss man selber aktiv werden, um die Luftfeuchtigkeit in seiner Wohnung zu regulieren.