Luftfeuchtigkeit erhöhen zum Wohl der Gesundheit

Die Luftfeuchtigkeit ist in den meisten Räumen generell zu niedrig, die Gründe für diesen Umstand sind vielfältig und gehen in der Regel mit gesundheitsschädigenden Faktoren einher. Im Sommer sorgen Klimaanlagen zwar für kühle Luft, doch diese hat oft ein sehr geringes Feuchtigkeitsniveau, da in der Regel nur die Raumluft abgekühlt, aber nicht mit Feuchtigkeit angereichert wird. Im Winter herrscht in beheizten Räumen in den meisten Häusern und Wohnungen vielerorts ebenfalls ein zu niedriger Wert an Luftfeuchte. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit mit einem Wert zwischen 45 % bis 55 %, wenn Sie es besonders feucht mögen, kann dieser Wert auch bis 65 % ansteigen. Bei einer Raumtemperatur von 20° C sind diese Werte optimal und sehr gesundheitsverträglich. Während der winterlichen Heizperiode liegt die tatsächliche Luftfeuchtigkeit in den Räumen jedoch meist unter diesem Wert und pendelt sich bei etwa 30 % ein. Bei diesem geringen Feuchtigkeitsgehalt wird das Immunsystem geschwächt und es kommt verstärkt zu Erkältungen. Durch die Trockenheit wird der Staub noch zusätzlich aufgewirbelt, dringt durch die Atmung beständig in den Körper ein und reizt extrem die Schleimhäute. Außerdem wird sowohl im Sommer bei eingeschalteter Klimaanlage als auch Winter mit dauernd laufender Heizung nicht genügend gelüftet. Die abgestandene Raumluft ist schnell verbraucht und der Feuchtigkeitspegel sinkt unaufhaltsam nach unten.

Wassertropfen auf einem Blatt

Luftfeuchtigkeit steigern für ein angenehmes Raumklima

Wohnzimmer

Wenn die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen zu niedrig ist, macht sich dieser Umstand oft an den Zimmerpflanzen bemerkbar. Braune und vertrocknete Blätter, braun verfärbte Blattspitzen und ein erhöhter Befall mit Schädling sind die ersten Anzeichen für eine zu geringe Luftfeuchte. Sollte dieser unangenehme Zustand eintreten, ist ein akuter Handlungsbedarf gegeben. Als Wohnungs- oder Hauseigentümer können Sie mit der richtigen Hilfe dagegen wirken und die Luftfeuchtigkeit entsprechend erhöhen. Dieses Problem tritt vor allem im Winter auf, da durch regelmäßiges Heizen, und bei der Benutzung von Heizöfen und offenen Feuerstellen, die Umgebungsluft besonders stark austrocknet. Zum Herbstende sollten deshalb geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um das Raumklima zu verbessern und die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Eine Möglichkeit ist das Aufstellen von einem Luftbefeuchter, um eine konstante und angenehme Luftfeuchtigkeit zu generieren.

Luftfeuchtigkeit erhöhen mit praktischem Luftbefeuchter

Wenn Sie in Ihren Wohnräumen des Öfteren eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit spüren und messen, ist dringend die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Die beste Methode, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, ist mit dem Einsatz von Luftbefeuchtern. Diese zweckdienlichen Geräte sind speziell für den Einsatz in Wohnräumen entwickelt worden, leisten aber auch in gewerblich genutzten Räumlichkeiten gute Dienste. Während die Luftbefeuchter vor geraumer Zeit noch hässliche, unförmige und laute Kästen waren, gibt es mittlerweile viele dekorative Geräte, welche sich ideal an das vorhandene Raumdesign anpassen lassen. Bei den Luftbefeuchtern sind diverse Typenklassen im Angebot, jede hat gewisse Vor- und Nachteile und bedient abweichende Bedürfnisse.

Wassertropfen auf einer Scheibe

Luftfeuchtigkeit erhöhen mit dem Verdampfer

Verdampfer zur Luftbefeuchtung

Ein Verdampfer bringt das Wasser zum Siedepunkt und gibt dann den entstehenden Wasserdampf an die Umgebungsluft ab. Durch die vergleichsweise hohen Temperaturen können mögliche Keime und Bakterien nachhaltig abgetötet werden. Jedoch wird bei dieser Methode ein vergleichsweiser hoher Energiebedarf generiert. Außerdem besteht die Gefahr, sich an dem heißen Wasserdampf zu verbrennen, vor allem kleine Kindern sollten nicht unbeaufsichtigt in der Nähe des Gerätes gelassen werden. Verdampfer haben die höchste Leistungsfähigkeit, um die tatsächliche Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und konstant zu halten.

Leistungsfähiger Verdunster

Der Verdunster arbeitet nach dem gleichen Funktionsprinzip wie der Zimmerbrunnen oder ein schmückendes Aquarium. Das Wasser wird normalerweise auf einer speziellen Filtermatte verteilt und im Anschluss durch einen kräftigen Luftstrom in den Räumen diffundiert. Die Leistungsfähigkeit ist gering bis mittel und geht deshalb mit einem deutlich geringeren Energiebedarf und niedrigeren Kosten einher. Der Verdunster ist eine kostensparende Methode, wenn Sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen und auf einem permanenten Niveau halten wollen. Da jedoch die Gefahr einer Verkeimung besteht, ist das Gerät regelmäßig zu reinigen, um das Gesundheitsrisiko möglichst gering zu halten.

Sanfter Zerstäuber mit guter Leistung

Der Zerstäuber generiert die Luftfeuchtigkeit durch Ultraschall oder mit der Hilfe von kleinen Düsen, durch die das Wasser gepresst und anschließend zerstäubt wird. Danach verteilt ein Ventilator mit einem Gebläse die Luftfeuchte in den umgebenden Räumen. Der größte Vorteil dieses Luftbefeuchters liegt in dem ungemein niedrigen Energieverbrauch, bei einer mittleren Leistungsstufe. Der Nachteil ist die Ausbildung von Keimen und Bakterien, welche durch den entstehenden Luftstrom rasch in den gesamten Räumlichkeiten verteilt werden können. In der Praxis hat sich der Einsatz von leistungsstarken Luftbefeuchtern bewährt, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und dauerhaft konstant zu halten.